Macht mich nicht fertig!

psychische gesundheit online business

Psychische Gesundheit im Online-Business

Was jetzt folgt, ist einerseits Teil einer Blogparade, andererseits tatsächlich ein wenig Seelenstriptease. Denn wer schreibt oder spricht schon gern darüber, dass eben nicht alles immer schön und blingbling im Leben ist? Gerade, wenn man sich ja ganz bewusst selbst für dieses Leben entschieden hat?

Sarah Menzel-Berger, alias “die Technik-Elfe”, hat zur Blogparade aufgerufen, zu einem Thema, das wahrscheinlich viele was angeht, aber irgendwie die meisten mit sich selbst im stillen Kämmerlein ausmachen. Wie bleibst du gesund im Kopf, wenn du online dein Geld verdienen willst und dabei tagtäglich von tausenden Reizen getriggert wirst?

Machen wir uns nichts vor, diese Bubble ist schon eine besondere.

Täglich ploppen Beiträge in deiner Timeline auf, die dir erklären, dass du nur zu dämlich bist, dein F** Mindset zu ändern, sonst wären die Millionen schon auf dem Konto. Anziehung und so. Oder du erlebst deinen ersten Shitstorm und weißt gar nicht so richtig, was du gerade falsch gemacht hast.

Aber auch der ganz normale Alltag ist herausfordernd. Irgendwie erwartet jeder, dass du konstant verfügbar bist. Reagierst du nicht sofort “hast du es wohl nicht nötig”. Ständig siehst du Mitbewerberinnen, die gefühlt schon 100x weiter sind als du. Irgendwie kriegen es alle geschissen, nur du krepelst noch rum und kommst immer noch nicht klar.

Darling, I feel you, sowas von

Jedes Mal, wenn mir jemand schreibt, ich sei das Vorbild, sie wollen irgendwann mal sein wie ich, guck ich kurz hinter meinen Stuhl und überlege, wen sie da eigentlich gemeint haben. Ich versuche, so authentisch wie möglich zu sein. Aber natürlich zeigt niemand die Sorgen, die Selbstzweifel, die Ängste, die die meisten von uns begleiten. Auch heute noch.

Was mir tatsächlich hilft, nicht komplett irre zu werden – ich war schon in der Hölle

Bei Stress nehm ich ab. 10 kg zu wenig.

Vor einigen Jahren hatte ich einen wirklich tollen Job. Meine Arbeit hat mich erfüllt, ich mochte meine Kollegen und Kolleginnen sehr, wir waren ein Team. Alles super. Eine wundervolle Tochter, eine liebevolle Beziehung, finanzielle Unabhängigkeit. Hey, wir haben uns unser Traumhaus gebaut.

Irgendwann ist das krachend zusammengebrochen. Oder besser ich. Zuerst zwei Hörstürze innerhalb von einem Jahr. Auf dem linken Ohr nur noch dumpfes Brummen, alles andere weg. Jeweils zwei Tage Krankenhaus, Infusionen. “Ob die helfen, weiß auch keiner” (O-Ton behandelnder Arzt). Machen Sie mal ruhiger, war der gut gemeinte Rat. Ja, klar. Aber wie?

Dann kamen Panikattacken, die ich nicht einordnen konnte. Autofahren? Keine Chance. Wenn ich doch mal zu einem Termin musste, schlich ich über halblegale Waldwege mit stundenlangen Umwegen. Das ging irgendwie. Zur Not halt anhalten und wieder runterkommen. Reisen? Teil meines Jobs und ich habe es geliebt. Blöd, wenn Lady Angst genau dann zuschlägt, wenn du mit einer Reisegruppe am Gateway stehst. Irgendwann hatte ich das Level, dass selbst Einkaufen zur Qual wurde. Spätestens an der Kasse war ich nur noch in Watte, heiß-kalt, Atemnot, irgendwie durch. Zur Not halt den Einkaufswagen stehenlassen und irgendwie rauskriechen.

Aber selbst diese mehr als eindeutigen Signale habe ich ignoriert. Panik kannte ich schon, irgendwie krieg ich das schon hin. Die Therapeutin, zu der mich meine Ärztin schickte, saß mir nur gegenüber und schüttelte immer wieder den Kopf: “Krass, Frau Mewes, wie schaffen sie das alles nur?” Ja, tolle Hilfe. Es muss ja. Ich muss funktionieren. Ich kann nicht ausfallen, ich muss die Starke für alle anderen sein. Denn auch in meinem Umfeld gab es Herausforderungen.

Bis eben nichts mehr ging. Ich kann mich bis heute an den Tag erinnern, an dem ich im Büro vorm Rechner saß, irgendwas geschrieben hab und einen Aussetzer hatte. 5 Minuten vergangen, ich hab noch irgendwelche wirren Buchstaben weitergetippt, konnte mich aber an nichts, aber auch gar nichts erinnern. Hochgeschreckt, weil meine Mutter mich anrief, die zufällig unten mit dem Auto stand. Wie in Trance runtergehen und dann auf dem Beifahrersitz zusammenbrechen. Und dann? Tränen trocknen, Rotz wegwischen, Kopf hoch und weitermachen.

Es hat selbst danach noch einige Zeit und einen mehr als deutlichen Weckruf gebraucht, bevor ich gekündigt habe.

Im Rückblick sehe ich, dass ich jahrelang hoffnungslos überfordert war, Aufgaben hatte, die so null meinem Naturell entsprachen, die ich aber (weil das so muss) versucht habe, so gut wie möglich zu erfüllen. Sagen, dass ich überfordert bin? Unmöglich. Wie stehe ich denn dann da, ich kann doch die Menschen, die sich auf mich verlassen, nicht enttäuschen.

Es hat lange gebraucht, zu verstehen, was da schief gelaufen ist. Aber ich habe begriffen. Ich muss auf mich aufpassen. Ich muss nicht immer funktionieren. Und ich kann niemanden schützen, wenn ich selbst kaputt gehe.

So blöd es klingt, meine Selbstständigkeit und das Online-Business haben mich gerettet

Ich kann mir heute aussuchen, wann ich arbeite, welche Aufträge ich annehme und zur Not auch was ablehnen. Natürlich schwingt immer die Angst mit, ob ich im nächsten Monat meine Rechnungen noch bezahlen kann. Aber ich habe gelernt, zu vertrauen. Mir und dem Leben.

Jedes Mal, wenn es wirklich, wirklich Schei** wurde, kam irgendwo eine Chance, eine Rettung. Und bisher hat mir auch noch niemand den Kopf abgerissen, wenn ich ehrlich gesagt hab: “sorry, ich schaff es nicht”. Es ist ok.

Ein weiterer Punkt, der mir hilft: ich verstehe jetzt besser, warum ich eben nicht so funktioniere, wie andere. Vor einiger Zeit wurde bei meiner Tochter ADS diagnostiziert. Der Kram ist erblich. Und er bestimmt sehr stark, wie du arbeitest, lebst, fühlst. Wenn man das erst einmal verstanden hat, hilft es sehr. (Ich will hier keinen langen Artikel darüber schreiben, wer mag, googelt mal ein wenig nach AD(H)S bei Erwachsenen). Offiziell ist noch nichts, denn entweder lass ich die Diagnostik privat bezahlt machen oder …. ja, oder. Es gibt Stellen, wie die Sprechstunde der Charité, dort ist aber seit zwei Jahren die Info: “Warteliste aktuell nicht offen”. Ok, ich schweife ab. 😉

Zurück: Es hilft mir sehr, zu verstehen, wie ich ticke. Und mein Leben, gerade in Hinsicht auf die Arbeit, danach auszurichten.

… und birgt ihre Gefahren

Trotzdem hat diese besondere Arbeitswelt natürlich auch ihre Tücken und bettelt förmlich darum, manchmal mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Ständig online, tausend Trigger, überall vergleichen, höher, schneller, weiter. Ja, es ist herausfordernd. Und es läuft beileibe nicht immer alles rund.

Kleines Geheimnis. Bei keinem von uns. Die Frage ist, was wir daraus machen und wie wir auf uns achten, wenn es bescheiden läuft.

Also, wie achte ich auf meine psychische Gesundheit?

Wie du gerade gelesen hast, ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn es komplett schief geht. Dementsprechend werde ich mittlerweile mega-hellhörig, wenn bestimmte Symptome kommen. Die Panik schleicht sich wieder ein? Das Ohr fängt an zu fiepen? Ich bin mega-verspannt? Alarmstufe rot!

Ich kenne mich und meinen Körper mittlerweile gut genug, um zu erkennen, wenn es in die falsche Richtung läuft. Und ich höre mittlerweile auch darauf. Was tu ich dann? Zuerst einmal ganz genau reinhören und schauen, wo gerade der Druck herkommt, was der Auslöser ist. Und dann versuchen, den schnellstmöglich zu beseitigen.

Ja, das bedeutet auch manchmal, richtig coole Projekte abzusagen oder schmerzhafte Entscheidungen zu treffen. Aber lieber einmal Aua als dauerhafter Schaden.

Was hilft, um Druck rauszunehmen?

Oh, so einiges.

1. Schmeiß deinen Anspruch, immer sofort und so schnell wie möglich zu antworten, zu reagieren, über Bord.

Klar. Uns wird suggeriert, dass nur der den Auftrag kriegt, der direkt präsentiert. Und dass du bitte auf jeden Kommentar auf Social Media umgehend antworten sollst, Interaktion, Engagement und so. Bringt dir aber nix, wenn du anschließend raus bist, weil dein Körper nicht mehr mitspielt.

2. Erlaube dir Rückschläge

Ich glaub, am schlimmsten ist dieses Bild, das wir alle suggeriert bekommen: Du fängst an, machst alles richtig und in einem Jahr (spätestens) kommen die 6 – 7stelligen Beträge, ganz von allein. Bullshit. Online-Business ist Business. Ist Arbeit, ist try and error. Und ja, auch Fehlentscheidungen und Misserfolge gehören dazu. Die Frage ist, wie gehst du damit um? Ein schönes Bild, dass ich mir immer wieder vor Augen führe: ich trete nicht zurück, ich nehme nur Anlauf.

Ich habe mir angewöhnt, (nachdem ich einen Tag meinen Rechner aus dem Fenster werfen will und nach Anzeigen für Sekretärinnen-Jobs suche), innezuhalten und mit relativ neutralem Blick draufzuschauen. Was ist schief gelaufen? Was habe ich in der Hand, was kann ich ändern? Ohne Jammern, sondern mit dem klaren Fokus, daraus zu lernen und es in Zukunft anders zu machen. Oder tatsächlich Ideen und Träume über Bord zu werfen, wenn sie sich als unrealistisch herausstellen und Alternativen zu suchen.

3. Pausen

Wenn der Kopf nur noch rattert und nichts dabei rauskommt, wenn sich so richtig Druck aufbaut, weil eine Deadline eingehalten werden muss, weil Videos für die Kurse fertig werden müssen, weil ich noch mindestens zwei Teilnehmer brauche … geh ich raus. Schnapp mir meine Hundedame und lauf eine große Runde durch den Wald. Es ist immer wieder ein Wunder, wie erleichternd das ist, wie Schwere abfällt und danach alles viel leichter erscheint.

Den gleichen Effekt erlebe ich immer wieder, wenn ich Zeit mit meiner Tochter oder Freunden verbringe. Von denen weiß kaum einer, was ich denn tatsächlich so mache. Das ist so richtig “Auszeit” vom Business. Mal über ganz andere Themen reden, wieder merken, es gibt noch eine Welt da draußen 😉

Geburtstag mit Familie und Freunden ❤️

4. Business-Buddies, die zu Freunden werden

Ja, das gibt es. In den letzten Jahren habe ich online so wunderbare Frauen kennengelernt, mich mit ihnen ausgetauscht und tatsächlich Freundschaften geschlossen. Und genau die sind auch diejenigen, die meinen Wutanfall abfangen, wenn grad irgendwas so richtig schief geht. Die wissen, was ich meine, fangen mich auf und am nächsten Tag lachen wir gemeinsam darüber.

Zoom-Spaß mit Kerstin

5. Hobbies

Ich bin so eine Kandidatin, die sich super gut in Dinge reinsteigern kann. Hab ich eine neue Kursidee, hänge ich nächtelang am Rechner, erstelle die Struktur, dreh die Videos ab, bastle an Landingpages und Co. Einen tollen Ausgleich habe ich im letzten Kickstart von Sigrun kennengelernt. Ich bin nicht nur mit Worten gern kreativ. Ich mag auch alles, was mit Kunst zu tun hat. Nur fehlt mir die Muße und die Inspiration. Heike Schäfer hat einen Mandala-Kurs angeboten.

Wir reden hier nicht vom schnöden Ausmalen vorgedruckter Bildchen. Sie hat uns gezeigt, wie klassische Mandalas gezeichnet werden.

Und soll ich dir was sagen? Es holt mich sowas von runter. Shape für Shape, Pattern für Pattern lässt mich das konzentrierte Zeichnen alles ringsum vergessen. Sogar den Sturm draußen. Und das will was heißen.

Das ist in Heikes Kurs entstanden, und ich bleib dran.

6. Wenn du kannst, setz nicht alles auf eine Karte

Als ich vor drei Jahren ins Online-Business eingestiegen bin, ging es mir nicht darum, auf einmal reich zu werden. Das überlasse ich gern anderen. Wäre mir viel zu stressig. Dann muss ich mich ja auch noch um Fonds, Anlagen und so `nen Kram kümmern 😉 Was ich wollte, ist das sogenannte “Grundrauschen”.

Als freiberufliche Texterin geht es mir wie vielen anderen Freelancern. Es gibt Monate, da klingelt die Kasse und du denkst: “cool, so geht das also”. Und dann eben auch die, wo dir wichtige Auftraggeber wegbrechen oder einfach nichts reinkommt und du denkst, das wars jetzt.

Mein Plan war und ist also, eine Art Puffer einzubauen. Eine Möglichkeit zu finden, bei der ICH es in der Hand habe, was auf meinem Konto passiert. Michaela Schächner hat das in ihrem Blogbeitrag schön erklärt: nicht jeder will 6-stellig, schon gar nicht im Monat. Das Ziel kann auch einfach ein ganz normales Leben sein.

Und abgesehen davon schreibe ich auch viel zu gerne, um das aufzugeben. Und das ist auch mein Glück. Denn so habe ich zwei Quellen, aus denen ich mein Leben finanziere. Und wenn ein Launch mal so richtig verkackt oder irgendwas anderes schief läuft, ist meine Texterei weiter da.

Wenn du also online gehst, schau, ob du dir zumindest ein Hintertürchen offenhalten kannst, über das du Geld verdienst, sollte es mal nicht so laufen. Denn ja, diese Zeiten gibt es. Und zwar bei allen von uns, ob groß oder klein.

7. Zahlen sind nicht wichtig

Ok, das ist gelogen. Aber dein Wert definiert sich nicht über Zahlen. Und schon gar nicht dein Erfolg. Das ist wie beim Abnehmen. Wenn du zweimal am Tag auf die Waage steigst, wirst du irre. Hör also auf, ständig deine Followerzahlen auf Insta zu kontrollieren, bei jeder Abmeldung aus dem Newsletter zu weinen oder enttäuscht zu sein, wenn deine Beiträge auf einmal zehn Herzchen weniger bekommen als sonst.

Zahlen sind wichtig. Wenn es um deine Finanzen geht. Alles, was drumrum passiert, gerade auf Social Media, ist nur bedingt aussagekräftig. Du kannst eine Newsletterliste mit 20.000 Abonnenten haben und nichts verkaufen. Oder mit 200 einen tollen Launch hinlegen. In vielen Bereichen geht es nicht um Quantität, sondern Qualität.

8. Vergleiche dich nicht

Blah, blah, blah … du bist einzigartig, es gibt keinen Wettbewerb, wir alle sind Teil eines großen Ganzen, blah …

Ich sehe direkt, wie du die Augen verdrehst. Denn ja, wie sollst du denn nicht vergleichen? Keine von uns ist allein in ihrer Nische unterwegs. Ok, die Ausnahmen haben Glück (aber die zweifeln dann aus anderen Gründen). Grundsätzlich gibt es aber mit großer Wahrscheinlichkeit andere, die das gleiche anbieten oder zumindest etwas ähnliches. Und die vielleicht schon weiter sind. Oder: noch schlimmer, später angefangen haben und gefühlt besser durchstarten. Wie sollst du dich da nicht vergleichen? Wie nicht zweifeln?

Aus genau dem Grund, den ich dir gerade genannt habe: Du bist einzigartig.

Ja, es triggert mich auch, wenn Kolleginnen mit einem Thema, das ich gern beackern würde, mega-erfolgreich sind. Aber ganz ehrlich? Der Trigger ist sehr kurz und die Anerkennung, dass sie das einfach mega-gut machen, deutlich präsenter. Und der Gedanke, dass es ja offenbar eine Bedarf dafür gibt. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass meine Art Wissen zu vermitteln, zu kommunizieren, wie ich rede, schreibe und rausgeh, ganz andere Leute anspricht. Und ich genauso meine Kundinnen finde und sie mich.

Der Markt, gerade online, ist definitiv groß genug. Wir müssen uns nicht battlen wie die Offenbacher Vorstadt-Rapper. Du bist du. Niemand nimmt dir etwas weg. Zeig dich, authentisch, sei du selbst und zieh dein Ding durch. Und mach dir auch immer wieder bewusst: diejenigen, die schon weiter sind, haben auch mal klein angefangen.

Pro-Tipp, wenn Selbstzweifel und Imposter mal wieder so richtig zuschlagen: Schau in deine Testimonials, lies dir Mails von Kundinnen durch, die begeistert von deiner Arbeit waren. Die spinnen ja nicht. Und die sehen dich so, wie du bist.

9. Vergiss das Leben da draußen nicht

Ja, ich weiß nur zu gut, wie sehr diese Bubble einen einsaugen kann. Wie schön es sich anfühlt, wenn du Erfolg hast, wenn Leute zu dir aufschauen, du als Expertin wahrgenommen wirst. Aber vergiss den Rest nicht.

Nimm dir bewusst Zeit für deine Familie, für Freunde, für Menschen, die du anfassen, in den Arm nehmen kannst. Ich weiß, dass ich hier Fehler gemacht hab. Ich hab gelernt. Ich liebe dieses Leben, mit der Welt vernetzt, arbeiten, wie es meinem Naturell entspricht. Aber ich achte mehr darauf, nicht mehr komplett “abzutauchen”. Denn am Ende des Tages geht es nur um eins: geht es dir und deinen Lieben gut?

Fazit

Schwierig. Normalerweise gebe ich ja immer eines am Ende meiner Beiträge. Dieses Mal wohl nur das: Vergiss die Welt da draußen nicht. Dein Wert definiert sich nicht über das, was du verkaufst, wie viele Herzchen du bekommst oder wie du im Vergleich zu XY stehst.

Achte ganz bewusst auf Signale. Schlaflosigkeit ist eines, Ohrensausen, Ängste … ok, da sind wir in der “aber hallo, stopp!”-Liga. In den meisten Fällen hilft Abstand, Rausnehmen, Pause machen. Und das alles nicht ganz so ernst nehmen. Denn Erfolg ist toll. Gesundheit, auch mental, ist wichtiger.

Du willst auch mitmachen?

Die Blogparade läuft noch ein Weilchen. Wenn du also auch ein paar Worte zu dem Wahnsinn loswerden willst, sei dabei! Mehr Infos findest du HIER.

Und ansonsten freu ich mich natürlich wie immer über deine Kommentare.



8 Antworten

  1. Liebe Ina
    Ich bin hin und weg, dass dir mein Kurs so gut getan hat. Ja, und es bestätigt mich in dem Gedanken weiter zu machen.
    Ich muss dir sagen, seit ich wirklich (fast) täglich daran halte an einem Mandala zu zeichnen, geht es mir deutlich besser. Das “an einem Mandala “ zu malen stimmt. Ich mache meist recht große Mandalas (A2) damit ich viel Zeit dort verbringe, wo es mir gut geht , ich runter kommen und anschließend wieder los legen kann.
    Ich hoffe wir treffen uns einmal und tauschen uns weiter aus! Mach es gut und zeichne Mandalas!
    Deine Heike Schaefer

    1. Ich würde mich auch sehr freuen, wenn wir uns mal abseits des Bildschirms treffen 🙂 Und ich tippe gerade mit leicht steifen Fingern, weil ich die letzten 4 Stunden genau damit verbracht habe: an einem Mandala malen 🙂

  2. Liebe Ina,

    wow, danke für deinen so berührenden Beitrag! Und danke, dass du dich mit so einer Offenheit zeigst, das finde ich unheimlich mutig!
    Ganz besonders hat mich der Satz ” Aber dein Wert definiert sich nicht über Zahlen. Und schon gar nicht dein Erfolg.” angesprochen. In meinem ersten Online-Business habe ich auch dauernd auf die Zahlen geguckt und meinen Selbstwert daran geknüpft. Das war am Ende ein sehr böses Erwachen, als die Zahlen stetig nach unten gingen… Deshalb geht es mir mittlerweile auch um Qualität und das Bewusstsein, dass ich mit Menschen arbeite – und nicht mit E-Mail-Adressen oder Zahlen.

    Herzlichst,
    Sara

    1. Wenn ich eins gelernt habe, dann Offenheit. Ich versuch nicht mehr, “die Starke” zu spielen, die immer alles im Griff hat. Da sind wir alle meilenweit von entfernt. Was das Ganze so fatal macht: wenn alle so tun als ob, merkt keiner, dass er oder sie eigentlich gar nicht allein dasteht mit Ängsten, Sorgen, Nöten.

      Danke, dass du dieses so wichtige Thema aufgebracht hast!

  3. Liebe Ina, ich habe deinen Blogartikel Wort für Wort aufgesaugt. Danke für deine Offenheit, danke für die wertvollen Tipps.
    Ich bin auch eine deiner Fans und sehr dankbar, dass wir uns in der Onlinewelt getroffen haben, uns mögen und immer wieder neu gegenseitig inspirieren.

  4. Liebe Ina,
    Wow! Was für ein Text.
    Diese Ehrlichkeit macht einen Mut.
    Ich bin erst seit einem Jahr im Online Business und denke mir die ganze Zeit, haben die anderen Erfolgreichen Frauen kein normales Leben oder haben sie viele kleine Helferlein im Hintergrund und einen Lottogewinn auf dem Konto?
    Aber wenn man überlegt was diese Erfolgs Menschen alles geopfert haben, ist es das Wert? Natürlich muss jeder sein Unterhalt beschreiten aber mit was für Mittel. Ich mag dann lieber solche Frauen wie Dich die ganz ehrlich sind. Denn am Ende ist es die Familie und Freunde die immer für einen da sind.

  5. Liebe Ina,
    ich danke dir für deine Offenheit, die tröstet und verbindet. Und ich dachte, dass es nur mir so geht, als ich beim Einstieg ins Online-Business und dem Launch meines Kurses unter Schlafstörungen und Panikattacken litt. Ich fühlte mich nur schwach, falsch und ungenügend. Alle anderen wuppten das einfach so. Es tut gut, in die Realität zu kommen, die Mechanismen im Online-Business mit ein bisschen Abstand zu betrachten und in Relation mit dem Leben und was alles dazu gehört zu bringen. Danke für diesen Artikel. Ich folge dir schon eine Weile und schätze dich sehr.

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