Unique Content

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Dieses Mal geht es im Podcast um Einzigartigkeit in Texten – um den sogenannten Unique Content.

Was ist mit Unique Content eigentlich genau gemeint und warum ist das so wichtig?

Bei Unique Content geht es um Online-Inhalte, die einzigartig sein sollen. Im Sinne des Wortes: also einzig in ihrer Art, und auch im übertragenen Sinne: die Inhalte Deiner Seite sollten sich von anderen unterscheiden, im Idealfall positiv herausragen.

Warum ist das nun so wichtig?

Früher hat es gereicht, eine Menge Keywords im Text unterzubringen. Doch Google hat gelernt und möchte Mehrwert für den Nutzer.

Kopierst Du Inhalte einfach nur, straft Google das ab, im schlimmsten Fall mit einer Nicht-Indexierung. Das bedeutet, Deine Seite wird überhaupt nicht mehr in den Suchergebnissen angezeigt. Aber auch in Hinsicht auf das Urheberrecht solltest Du die Finger vom Kopieren lassen. Denn das kann richtig teuer werden.

Je besser und einzigartiger Deine Inhalte, umso besser werden sie von Google bewertet. Meine Lieblingsaussage, wenn es um das Thema SEO-Texte geht:

„SEO-optimiert ist ein Text, der dem Leser einen wirklichen Mehrwert gibt, nutzerfreundlich aufgebaut und angenehm zu lesen ist. Ein paar Keywords kann man auch mit unterbringen.“

Und genau das trifft auf Unique Content auch zu.

Und wie erstellt man nun diesen einzigartigen Inhalt?

Für guten eigenen Content steht Recherche an erster Stelle.

Versuche möglichst viele Informationen und Ideen zu sammeln. Überlege, welche Dinge für Deinen Leser interessant sein könnten und was er vielleicht noch nicht wusste. Schreibe Fragen auf, die Dir selbst zum Produkt in den Sinn kommen oder die durch Kunden schon aufgetaucht sind. Überlege, ob es Aspekte gibt, die so noch nicht bedacht wurden.

Sehr hilfreich um weitere Ideen zu bekommen, finde ich die Seite Answer the public.com. Hier gibst Du das Thema oder Keyword ein, zu dem Du schreiben willst und erhältst jede Menge Vorschläge, wonach andere im Zusammenhang mit Deinem Begriff schon einmal gesucht haben.

Bei Ubersuggest findest Du ebenfalls Vorschläge für Themen und Fragen.

Der schnellste und simpelste Weg ist aber die Google Suche selbst. Gibst Du Dein Keyword ein, ergänzt Google automatisch durch die häufigsten Suchkombinationen, bevor Du auf Enter drückst. Ganz unten auf der Seite findest Du ebenfalls ähnliche Suchanfragen, die Du als Ideengeber nutzen kannst.

Auch sehr nett: die Google Trends. Hier kannst Du nachvollziehen, wie oft nach Deinem Begriff gesucht wird, und zwar über das Jahr verteilt. Verwandte Themen und Suchanfragen werden auch angezeigt. Das ganze wird spannend, wenn Du verschiedene Begriffe kombinierst und so weißt, wann ein Thema besonders interessant ist.

Schreibst Du nicht hauptberuflich, sollten die kostenfreien Tools eigentlich reichen.

Inhalt zählt!

Wenn Du Dein Thema gefunden hast, finde eine Struktur für den Text und fange an zu schreiben.

Spare Dir sinnloses Geschwafel oder leere Worthülsen. Merken Deine Seitenbesucher, dass sie nicht den Inhalt finden, den sie erwarten, springen sie schnell wieder ab und das ist dann sogar ein negatives Signal an Google.

Fehler die Du machen kannst?

Ein paar habe ich schon genannt: Kopieren ist die größte Schwäche. Sinnloses Blabla kannst du Dir ebenfalls sparen.

Ansonsten: Schreibe vernünftig, achte auf eine gute Sprache und Rechtschreibung. Schludrigkeit hierbei wird auch negativ bewertet.

Wie ist das mit den Keywords?

Setze Keywords ein, aber sinnvoll und nicht zu oft. Keywordstuffing wird abgestraft, das kann bis zu einem Rausschmiss aus den Suchergebnissen führen.

Die Keyworddichte ist ein ständiger Streitpunkt unter Experten. Ich versuche mich an ca. 2 % zu halten und dabei auch Synonyme und verwandte Begriffe zu nutzen.

Fun fact zum Thema Keywords: der Blogbeitrag mit dem ich aktuell auf Platz 2 bei Google ranke, enthält das entsprechende Keyword genau ein Mal, in der Überschrift. Der Beitrag läuft deshalb so gut, weil er ein Thema behandelt, zu dem es sonst nicht soviele Infos gibt und der so aufbereitet ist, dass der Leser eine Menge Informationen daraus ziehen kann.

Das meine ich mit Mehrwert.

Was ist mit Offline-Texten?

Das Leseverhalten online und in Druckform ist völlig unterschiedlich. Daher muss hier definitiv anders geschrieben werden. Schreibe die Texte fürs Netz um und optimiere sie dafür. Wie genau, erkläre ich in einem späteren Beitrag.

Und selbst im Offlinebereich solltest Du nicht kopieren.

Warum? Weil es lieblos wirkt und schnell schnell. Also unprofessionell und so willst Du sicher nicht wirken, oder?

Du siehst also, selbst im Printbereich macht es Sinn, Texte anzupassen und immer wieder neu zu gestalten.

Du musst nicht jedes Mal die Welt neu erfinden. Natürlich kannst Du eigene vorhandene Texte nutzen. Aber wandele sie ab und passe sie direkt an den Leser bzw. Kunden an.

Denk an meine Lektion mit der Buyer Persona. Formuliere jeweils so um, dass Du die richtigen Personen im Fokus hast.

Ich fasse noch einmal für Dich zusammen:

Unique Content ist vor allem im Online Bereich wichtig. Hier helfen Dir einzigartige Inhalte bei Google besser zu ranken und machen auch Deine Seitenbesucher glücklich. So erhälst Du mehr Traffic, Kunden kommen wieder und empfehlen Dich.

Kopieren ist tabu – eigene Texte gut umformulieren ist ok. Am wichtigsten: behalte den Mehrwert des Lesers im Auge. Was hat er davon, Deinen Inhalt zu lesen. Was erfährt er nur bei Dir? Was ist neu oder interessant für ihn?

Um Ideen zu finden, gibt es diverse Tools im Internet. Probiere aus, welches für Dich am besten passt.

Keywords sind wichtig, aber nicht der heilige Gral! Schreibe stimmige Texte die sich gut lesen und zum Thema passen, dann kommt der Rest von selbst.

Hausaufgabe von mir heute: probiere die von mir genannten kostenlosen Tools aus und recherchiere.

Finde zu einem von Dir gewählten Thema mindestens 5 Punkte oder Fragen, die Du im Interesse des Lesers abhandeln könntest und die nicht schon hundert Mal beantwortet werden. Versuche kreativ dabei zu sein, behalte den Leser im Auge.

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