Bye bye 2019, war nett mit Dir!

Rückblick2019

Nur noch wenige Tage, dann knallen wieder die Korken, die Luft ist feinstaubgeschwängert und das alte Jahr gelaufen. Allerhöchste Zeit, neue Pläne zu schmieden. Damit die aber Sinn und Verstand haben, finde ich es wichtig, vor allem auch zwischendurch zurück zu blicken. Es wäre ja ziemlich dumm, wieder die gleichen Fehler zu machen und ein anderes Ergebnis zu erwarten, oder?

Und da ich weiß, dass der ein oder andere von Euch auch neugierig ist, wie mein Jahr so verlaufen ist, teile ich meinen Rück- und Ausblick dieses Mal mit Dir.

Kleiner Tipp: die Fragen kannst Du Dir auch selbst stellen. Vielleicht hilft es Dir ja auch dabei, den Kopf fürs neue Jahr frei zu kriegen!

Los geht’s!

Wo war der Startpunkt?

Anfang des Jahres habe ich mein eigenes kleines Büro angemietet und damit das reine Homeoffice aufgegeben. Der Plan war, so konzentrierter arbeiten zu können.

Das Vorjahr war auftragsmäßig gut gelaufen, also setzte ich meine Ziele gesund optimistisch an: Ein paar neue Kunden gewinnen, vernünftige Umsatzzahlen, mindestens sechs Veröffentlichungen im journalistischen Bereich, Fernstudium erfolgreich beenden und endlich richtig um mein Online-Marketing kümmern.

Und damit der persönliche Bereich nicht zu kurz kommt: Urlaube und freien Tage hatte ich auch schon mehr oder weniger im Januar durchgeplant.

Was ist gut gelaufen?

Glücklicherweise eine ganze Menge.

Ich habe im Texter-Bereich das ganze Jahr über gut zu tun gehabt, ohne groß die Werbetrommel rühren zu müssen. Das Sommerloch ist genauso an mir vorbei gezogen wie der Winterblues. Ich habe mein Umsatzziel tatsächlich sogar weit übertroffen.

Ich habe einen Podcast erfolgreich an den Start gebracht, meine Webseite komplett überarbeitet und relaunched, einen meiner Blogbeiträge ganz nebenbei auf Platz 1 bei Google gehoben. Viele schöne Häkchen.

Ich habe wahnsinnig viel gelernt in den letzten Monaten. Beste Entscheidung: in meine Weiterbildung zu investiert. Und zwar sinnvoll. Wenn ich überlege, wie viele Kursangebote und Coachings täglich in meiner Mailbox landen – puh, ich wäre nur mit Kursen beschäftigt. Ob die wirklich was bringen würden, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Ich habe mich für ein Mentoringprogramm für Online-Kurse entschieden, da ich hier in Zukunft aktiver sein möchte. Und ich habe vorher genau geschaut, ob das Programm tatsächlich zu mir passt. Ich stehe in diesem Bereich noch ziemlich am Anfang. Was sollte ich also mit einer Mastermindgruppe, die Leute mit X Jahren Erfahrung anspricht?

Und meine Entscheidung war eindeutig richtig. Mein erster Kurs, der Social-Media-Kick war ein voller Erfolg und geht demnächst in eine neue Runde. Ohne die Unterstützung würde ich wohl heute noch am Grundkonzept feilen.

Dazu kamen ein paar spannende Konferenzen. Die OMX in Salzburg war dabei mein absolutes Highlight. So viel Input zum Thema Online-Marketing! Es hat mich umgehauen!

Was lief nicht so gut?

Meine Planung.

Jedes Mal, wenn ich dachte: ok, jetzt wird es etwas ruhiger, du kannst Dich also ein bisschen mehr um Dein Business kümmern, kam eine neue Anfrage rein. Und wie das so ist: man will den Kunden ja nicht hängen lassen. So hatte ich einige Hochphasen, die arbeitstechnisch doch schon ganz schön heftig waren.

Am Ende hat alles gut geklappt und die Ergebnisse für den Kunden haben gestimmt, nur mein eigener Kram ist dabei öfter auf der Strecke geblieben.

Das gleiche gilt für freie Tage und Urlaub. Den Sommerurlaub habe ich alleine daheim verbracht und meine Webseite neu gestaltet. War so nicht gedacht.

Last but not least: Mein Fernstudium steckt in den letzten Zügen und mir fehlt gerade massiv die Motivation. Ganz blöder Zeitpunkt für einen Hänger. Eigentlich wollte ich schon fertig sein …

Was ist meine Erkenntnis daraus?

Besser planen!

Ganz konkret bedeutet das, dass ich Anfang des Jahres schon meine längeren „Auszeiten“ einplane und an meine Kunden kommunizieren werde. So können sie sich darauf einrichten.

Am Block vorbereiten, was geht

Ich werde die kommenden Wochen nutzen, um soviel wie möglich vorzubereiten. Das geht los beim Podcast, wo ich die neuen Folgen schon aufnehmen kann und endet bei Instagram- und Facebookbeitragsplanung.

In meinem Social-Media-Kurs habe ich meinen Teilnehmern Kontinuität und Vorausplanung vorgebetet. Es wird mal Zeit, das auch selbst umzusetzen 😉

Nein sagen

Es ist ok, auch mal einen Auftrag abzulehnen. Grundsätzlich weiß ich das und ich tue es ja auch. Aber eher, weil die Rahmenbedingungen, das Thema oder die Chemie nicht passen.

Wenn die Zusammenarbeit stimmt, fällt es mir wahnsinnig schwer, Anfragen abzulehnen. Das will ich besser machen. Ich möchte meinen Kunden dauerhaft optimale Ergebnisse liefern. Das funktioniert aber nicht, wenn ich unter Zeitdruck liefern soll. Ich muss also lernen, im Blick zu behalten, wie meine Auftragslage gerade ist und ob tatsächlich noch genug Platz für die Bearbeitung der Anfrage bleibt, ohne unter Druck zu geraten.

Weiter weiterbilden

Ich weiß in meinem Job genau, was ich tue. Und trotzdem macht es Sinn, lernend am Ball zu bleiben. Beim Texten selbst gibt es ja nicht ständig irgendwelche Änderungen. Im Bereich Marketing, PR und Co. sieht das aber anders aus. Deshalb ist mein OMX-Ticket fürs nächste Jahr schon gebucht und das Mentorin-Programm geht auch weiter.

Mehr vertrauen

Ich muss nicht alles kontrollieren und vorausplanen (ja, ich erkenne den Widerspruch zu Punkt eins ;)). Ich meine damit mehr das große Ganze.

Bis jetzt hat noch alles irgendwann und irgendwie Sinn gemacht. Dinge fallen in ihren Platz, ohne dass ich Einfluss darauf nehmen kann oder muss.

Einfach mal machen!

Mein Besser-Schreiben-Podcast läuft seit August. Die erste Folge habe ich bestimmt 20 Mal aufgenommen und wieder gelöscht. Nie war ich zufrieden. Irgendwann bin ich dann einfach ins kalte Wasser gesprungen und habe veröffentlicht.

Das gleiche gilt für meinen Online-Kurs. Die Idee steht seit einer Ewigkeit. Es hat aber den Kick von außen gebraucht, um ihn endlich umzusetzen.

Wenn ich also eines im letzten Jahr gelernt habe: Done is better than perfect. Perfekt gibt es nämlich nicht. Und wenn Du danach strebst, wird es nie was mit dem Erfolg und dem zufriedenen Leben!

Wohin soll die Reise gehen?

In 2020 werde ich mich mehr auf mein Kurs-Angebot konzentrieren. Der Social-Media-Kick geht in die nächste Runde und es werden noch weitere Angebote zum Thema Content und Sichtbarkeit folgen.

Der Podcast wird fleißig weiter von mir gefüttert. Ich möchte insgesamt mit meinen Themen präsenter auf den sozialen Medien werden.

Im Juni freue ich mich auf eine persönliche Auszeit. Zwei Wochen Island im Campervan stehen auf dem Programm. Natur, Weite, Stille. Und ganz viel Zeit mit meiner Mama. Davor will ich mit dem Fernstudium fertig sein. Dann habe ich wenigstens auch gleich einen Grund zum Feiern. Auch sonst möchte ich wieder mehr reisen und Zeit mit meinen Liebsten verbringen. Das ist im letzten Jahr etwas kurz gekommen.

Und ich werde wieder mehr Sport machen. Bewegung ist in den letzten Monaten definitiv zu kurz gekommen. Ich passe zwar immer noch entspannt in meine Hosen, aber der Rücken zwackt mir einfach zu oft 😉 Mal schauen, vielleicht kriegt mich Conzi von MeAndTheDailyFit motiviert.

Und nun Du!

Erzähl mal: Wie ist Dein Jahr gelaufen? Was sind Deine Learnings und Pläne für 2020?

2 Meinungen zu “Bye bye 2019, war nett mit Dir!

  1. Sport – ja, dass sollte ich auch wieder machen. Nur im Studio angemeldet zu sein, bringt es halt auch nicht 😛
    Meine weiteren Pläne für 2020: Fernstudium beenden, meine Websites endlich zum laufen bringen, im Job noch erfolgreicher werden. Und ganz wichtig: Nikolaus für die Kinder nicht vergessen und ordentliche Geburtstagstische vorbereiten. Hab einen schönen Jahreswechsel liebe Ina.

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