Das Ding mit dem Älterwerden – was ist eigentlich mit den Frauen 50+?

Gibt es ein Leben jenseits der 50+?

Mia Brummer hat zur Blogparade aufgerufen und ich habe mich direkt angesprochen gefühlt. 

Ist das Leben jenseits der 50 für Frauen überhaupt noch lebenswert? 

Bei Männern stellt sich die Frage ja nicht so drastisch. Schließlich sind das dann die besten Jahre. Junges Kücken an der Seite, das grau-melierte Haar steht ihnen gut, endlich Wohlstand, endlich angekommen, wenn die Ex nicht ständig wegen der Kinder nerven würde. 

Ups, bin ich gerade in den Klischee-Topf gefallen? Ups, not sorry. Denn genau diese Klischees finden sich für Frauen ja auch. Da sind das die Jahre, wo du nochmal rückwärtspubertierst, sich kein Schwein mehr nach dir umdreht und auch sonst endlich mal Zeit wäre, entweder diverse Chirurgen und Kosmetikerinnen reich zu machen oder sich still ins Kämmerlein zu verziehen und die Bühne für die nachfolgende Generation zu räumen. 

Ok, ich bin ja noch gar nicht 50+, aber ich steuere langsam aber sicher auf diese Altersgrenze zu. Das wird mein nächster runder Geburtstag. Und klar beschäftigt mich das Thema.


Also, wie stelle ich mir dieses Alter vor? Sollten Frauen mit ü50 mal langsam Platz machen, sich auf die Ofenbank verkrümeln und den Jüngeren die Bühne überlassen, weil sie eh nicht mehr allzu viel beizutragen haben? Genau darum geht es in dieser Blogparade. Wenn du auch deinen Senf dazu geben willst, mach gern noch mit. Den Link findest du am Ende meines Beitrags.

Ja, das Älterwerden trifft mich auch

Nicht nur rein zahlentechnisch, sondern auch emotional. Denn so langsam lässt es sich nicht mehr verleugnen. In der Freundesrunde gehöre ich zu den Ältesten, zu den MILF, eine meiner besten Freundinnen ist mittlerweile Oma. 

Egal ob in Film, Fernsehen oder den Medien, ich bin älter als die Role Models. Die Männer in meinem Umfeld lassen sich scheiden, um mit Frauen zusammen zu sein, die teilweise 20 Jahre jünger sind. 

Keine guten Aussichten für Frauen in meinem Alter. Und das wird ja dann noch schlimmer, oder?

Ganz ehrlich? Mit all dem kann ich leben.

Ich muss aber auch gestehen, ich habe noch nie den Drang verspürt, wieder jünger sein zu wollen, die Zeit zurück zu drehen. Ich halte es mit Ina Müller: 

Ich möchte nie wieder 18 sein,
So niedlich, dumm und klein
So ‘ne kichernde Backfischbraut,
Die dumm aus der Wäsche schaut.
Geklaute Meinung, verpeilter Stil,
Antiseptisch und steril.
Lieber Orangenhaut als gar kein Profil.” 

Das kann man jetzt als bockiges “zurück geht ja eh nicht, also red’ ich’s mir schön” verbuchen. Aber das ist es nicht. Denn jedes Jahr, jede Erfahrung hat mich weitergebracht, zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und ich bin überzeugt, so geht es weiter.

Ich hatte eine geile Jugend, war auf jedem Rave, keine Party ohne mich. Hab das Leben genossen, bis zum Umfallen. War ich damals glücklich? Klar gab es viele Momente. Und von denen zehre ich auch heute noch. Aber will ich zurück? Nein. Denn ich habe immer gehandert – zwischen dem Menschen, der ich wirklich bin und dem Bild, dem ich versucht hab, zu entsprechen. 

Es hat ewig gebraucht, bis ich mich, so wie ich bin, akzeptieren konnte. Bis ich erkannt habe, was mich denn eigentlich wirklich ausmacht, was mir wichtig ist, wo ich Grenzen setze.

Gerade in den letzten Jahren, jenseits der 40, bin ich gewachsen. Hab gelernt, mich endlich selbst anzunehmen, mit all meinen Fehlern. Für mich einzustehen und mich nicht mehr zu verbiegen, nur um akzeptiert zu werden. Hab endlich erkannt, wo meine Stärken liegen, was mich aus- und ja, auch liebenswert macht.

Das Ding mit den Hormonen

Mit Anfang 20 wurde ich Mutter. Das war nicht geplant, letzten Endes aber das Beste, was mir passieren konnte. Denn meine Tochter hat mich geerdet und aus einem Halligalli-Leben in die Realität geholt. Abgesehen davon ist sie so ein wundervoller, warmherziger, kluger Mensch und ich bin unendlich dankbar, sie in meinem Leben zu haben. 

Weitere Kinder? Klar, gerne. Schließlich bin ich als Einzelkind groß geworden und hatte mir immer eine Schwester oder einen Bruder gewünscht. Es hat sich aber nie ergeben. Zu viel Arbeit, die Verantwortung für die Lütte, nie der Partner an meiner Seite, mit dem ich mir das hätte vorstellen können. Ich wusste, wie es sich anfühlt, alleinerziehend zu sein. Das im Doppelpack? Nein danke. 

Mit Mitte 30 dann war mir klar, der Zug ist abgefahren. Zum einen war meine Tocher ungefähr 12, also hätte ich auch nur zwei Einzelkinder großgezogen, keine wirklichen Geschwister. Zum anderen hatte ich viel zu viel Angst. Ich war ja schon mit der Mutterrolle für ein Kind überfordert, wie sollte ich da mit noch einem weiteren klarkommen? Der Kopf war also glasklar. Aber der Chemiecocktail in meinem Körper … huii, ich sag dir, das war spannend. 

Zu dieser Zeit war ich frisch getrennt, kein Plan, wie es weitergehen könnte, aber auf einmal wollte ich unbedingt noch ein Kind! Gut, dass ich Impulsen nicht immer schnell nachgehe, sonst hätte ich mir in den Hochphasen wahrscheinlich irgendjemanden geschnappt, Hauptsache schwanger … 

Jetzt, 10 Jahre später,  schau ich mit einem dicken Schmunzeln auf die Zeit zurück, bin froh, dass die Hormone eben nicht Oberhand gewonnen haben und dass diese Achterbahnen auch vorbei sind. 

Warum schreibe ich in diesem Beitrag darüber? Weil ich damals begriffen habe, wie viel Einfluss die Hormone auf unseren weiblichen Körper haben. Und dieses “ich muss mich fortpflanzen, meine Gene weitertragen” darf sich bitte verziehen. Denn ja, so hin und wieder meldet es sich noch. Allerdings nur noch sehr, sehr leise. Und ich bin bestimmt nicht böse, wenn ich nicht mehr danach bewertet werde, ob ich denn gutes “Muttermaterial” darstelle, sondern andere Aspekte in den Vordergrund treten.

“Man ist so jung wie man sich fühlt”

Bullshit. 

Wenn es danach geht, bin ich irgendwas zwischen 12 und 90. Je nach Tageszeit und aktueller Stimmung. Und wenn ich mir meine Mama mit mittlerweile 77 anschaue, würde diese Altersspanne für sie ähnlich sein, allerdings nicht ganz so weit nach oben reichen. Ok, sie sitzt auch nicht den ganzen Tag am Rechner. 

Der Spiegel sagt mir recht klar, wie alt ich bin. Als Raucherin krieg ich mich auch nicht jünger geschummelt. Der Körper wird in den letzten Jahren an den unmöglichsten Stellen weicher, die Schwerkraft arbeitet vor sich hin, beim Zoom-Meeting nehm ich lieber den Laptop, statt des Rechners mit HD-Kamera. 

Klar bin ich auch eitel. Ich glaube, niemandem ist es wirklich egal, wie man aussieht. Aber ich bin auch ein Fan von Authentizität und eines meiner Lieblingsbücher ist “Dorian Grey”. Wahrscheinlich, weil ich die Grundidee dahinter: “jede Erfahrung und dein Leben spiegeln sich mit der Zeit in deinem Gesicht” so toll finde. Und ganz ehrlich? Ich mag ein von Lachfalten und Krähenfüßen gezeichnetes Gesicht tausend Mal lieber als so eine Botox-Maske, die uns mittlerweile überall über den Weg läuft. 

Ich denke eher, man ist so alt, wie die Menschen, mit denen man sich umgibt. Meine Mum geht locker für 10 Jahre jünger durch. Mein Papa auch. Weil sie jung im Geiste geblieben sind. Junge und alte Freunde haben, immer auch aufgeschlossen gegenüber den Freunden, die ich mitgebracht habe und was in meinem Leben, dem meiner Tochter und meiner Stiefschwester so vor sich geht. Neugierig – nicht dem Leben ergeben, sondern immer interessiert und wach. Und das zeigt sich dann auch im Außen.

Älter werden hat Vorteile

Ich habe gelernt, mich weniger abhängig davon zu machen, wie andere mich bewerten. Das Konkurrenzgefühl von früher ist irgendwie weg. Ich muss nicht besser, schneller, weiter als andere sein.

Früher hatte ich immer das Gefühl, nicht gut genug zu sein, mich beweisen zu müssen. Im Berufsalltag, aber auch im persönlichen Bereich. 

Beruflich hat mich das an den Rande des Burnout getrieben. Nicht nur, weil ich Druck hatte (ja, der war da), sondern in erster Linie, weil ich den Druck selbst nochmal extrem verstärkt habe. “Ich muss perfekt funktionieren”. “Ich darf niemanden enttäuschen”. “Ich darf nicht nein sagen”. Was für ein Bullshit-Bingo. Null Vorwurf an meine Arbeitgeber oder mein Umfeld. Das war mein damals kaputtes Denken. Ich hab mich selbst kaputt gemacht und in den Momenten, in denen ich um Hilfe gebeten hab, nicht klar genug kommuniziert. Gelernt habe ich das erst mit den Jahren.

Privat sah es nicht anders aus. Eine Aussage, die bei meiner letzten Trennung immer wieder kam: “Am Anfang warst du so anders”. Ja, war ich. Weil ich um diese Liebe gekämpft habe, überzeugt davon war, dass ich allein nicht reiche. Dass mich so wie ich bin, eh keiner liebt und akzeptiert. Ich mich also  von meiner besten Seite zeigen muss, keine Schwäche, keine wirkliche Ehrlichkeit, wie es in mir aussieht. Als ich dann irgendwann diese Fassade nicht mehr aufrecht erhalten konnte, war, wie ich bin, ist das Luftschloss zusammengekracht. 

Auch hier wieder: die Erfahrung macht mich reicher. 

Trauere ich dieser großen Liebe, meiner Ehe, hinterher?

Sehr sogar. Wir hatten wirklich gute Jahre, ich überzeugt, ich wäre angekommen, dass wir wirklich passen. Würde ich alles tun, um sie zurückzugewinnen? 

Nein. 

Denn ich habe gelernt. 

Mittlerweile weiß ich sehr, sehr klar, wer ich bin, was ich brauche, was ich tatsächlich geben kann und was nicht. Und mir ist bewusst, dass ich genau darauf achten muss, um mich nicht wieder zu verlieren. Und um keine falschen Erwartungen bei meinem Gegenüber zu wecken. 

Das betrifft alle Bereiche, privat und auch beruflich. Ich gebe viel viel mehr auf mich Acht und verbiege mich nicht mehr. Und das tut letzten Endes allen gut.

Wo sehe ich mich mit 50+?

Im Moment bin ich noch tiefenentspannt. Und ja, ich gebe zu, das kann sich ändern. Im Moment habe ich aber noch keine Sorge. Denn eigentlich bringen die 5 Jahre plus nur Vorteile.

 

  • Ich muss dann potenziellen Partnern nicht mehr lang und breit erklären, warum das Thema Kinder für mich durch ist. 

  • Wenn ich meine Lebenserfahrung (und hey, da hab ich jetzt schon ganz viel von) ins Spiel bringe, wird sie mir vielleicht noch eher abgenommen.

  • Ich muss nicht mehr überlegen, ob mich jemand nur an seiner oder ihrer Seite will, um da was “Vorzeigbares” zu bieten. Vielleicht werden meine inneren Werte eher wahrgenommen und geschätzt.

  • Ich merke, wie ich von Jahr zu Jahr mehr zu mir selbst finde, immer klarer kommunizieren kann, wo meine Grenzen sind, was mir wichtig ist. 

  • Ich bin zu alt für “Mansplaining”. Ich weiß, wovon ich rede. Wer zu mir kommt, um mit mir zu arbeiten, kennt mein Knowhow und schätzt meine Arbeit.

  • Ich bin deutlich resilienter  – ich hab so viele Krisen und wirklich heftige Zeiten in meinem Leben durch, was soll das noch toppen?

  • Ich mag die Rolle der “Alten, Weisen” … ich bin ein Lehrerkind 😉 ich teile gern mein Wissen. Wenn du schon mit mir gearbeitet hast, wirst du das kennen. Bei mir geht es nicht nur um Texte. Ich hab ne Menge (Lebens-)Erfahrung und gebe gern weiter, was ich gelernt habe. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern liebe- und verständnisvoll. 

  • Ich empfinde schon jetzt viel, viel weniger Konkurrenz-Denken. Ich freue mich, wenn andere wachsen, erfolgreich sind, wenn wir gemeinsam was bewegen.

  • Ich bin nicht mehr diejenige, um die gebuhlt wird. Wer mir zuhört, wer mir Aufmerksamkeit schenkt, tut das, weil er oder sie von mir lernen möchte oder wirkliches Interesse hat.

  • Ich finde nach und nach immer mehr den Fokus auf die Dinge, die mir wirklich wichtig sind im Leben. Da hat sich viel verschoben. Ich habe gelernt, dass es eigentlich ganz wenig ist, was zählt, was es zum Glücklichsein braucht. 

Last but not least: Ich bin gern mit mir allein. Und je älter ich werde, umso eher wird es akzeptiert.

Ich hab jetzt ganz viele Erklärungen für dich parat:

Einerseits mein “Eichhörnchen-Brain” (AD(H)S), dass ständig von A nach B, über F, X und Q springt, Input nur sehr schwer filtern kann und dementsprechend oft überfordert ist und Ruhe braucht. Oder nicht gestört werden will, wenn es diese eine besondere Nuss genau jetzt knacken muss oder will.

Anderer Ansatz: laut Human Design bin ich Reflektor. Das Einhorn. Nur x% der Bevölkerung, blablubb, blablubb. Ich bin kein Esotheriker, fand aber die Beschreibung trotzdem ganz passend: demnach nehme ich alle Energien meines Umfeldes wahr und auf. Was anstrengend ist. Auch da wieder: ich brauche Zeit für mich, um meine Gedanken zu sortieren, meine Balance zu finden. 

Perfekt für dich, wenn du mit mir arbeitest. Denn ich kann mich super in dich hineinversetzen. Dich spiegeln, Worte für dich finden. Oder dir eben zeigen, wie du deine eigenen findest.

Was bedeutet das konkret?

So lange ist es ja nicht mehr bis dahin. Aber ich weiß, was ich will.

Ich mag meinen Job als Texterin. Ich liebe es, andere dazu zu befähigen, ihre Texte selbst zu schreiben und so den Sprung in eine erfolgreiche Selbstständigkeit zu wagen, egal, mit welchem Thema. Mit 50+ möchte ich das immer noch tun. Gern größer, gern mit mehr Impact. Nicht, um damit mehr Geld zu verdienen, sondern weil ich überzeugt bin, dass es sich lohnt, auch später nochmal durchzustarten und ich andere dabei unterstützen möchte.

Wir Frauen haben so viel mehr zu bieten als die Mutter-Rolle für die Kinder, die wir in die Welt setzen und die Männer, die sich eigentlich nur einen Mama-Ersatz gesucht haben. 

Wir können was bewegen, was mitgeben. 

Und dabei möchte ich helfen.

Holy Shit, in den letzten Jahren habe ich so tolle Frauen, so wunderbare Ideen kennengelernt, die bitte, bitte in die Welt müssen. Ohne Angst davor, zu alt oder zu unbekannt zu sein, um damit gesehen zu werden. Das Eichhörnchen-Brain würde gerne allen helfen. Geht aber nicht. Der Tag hat 24 Stunden und ich muss meine Miete zahlen. Aber eigentlich, eigentlich juckt es so unter den Fingern. Vielleicht verstehst du, was ich meine. 

Ich möchte unabhängig leben, so wie jetzt, mit einem zu Hause, in dem ich mich wohlfühle, aber auch mit nem Campervan im Carport, mit dem ich immer wieder mehrere Wochen durch die Welt trampe. Tief drinnen bleib ich ein Zugvogel, es gibt einen Grund, warum ich Kraniche so liebe. Zugvögel ziehen – von einem Quartier ins andere. Nicht wild kreuz und quer ohne zu Hause.  Sie haben ihre Homebase. Das habe ich mir geschaffen, jetzt darf noch der Flügelschlag nach draußen folgen. Das wäre mein Traum, an dem ich derzeit arbeite.

Ich möchte meiner Tochter beim weiteren Erwachsenwerden zuschauen. Nicht mehr als die Mama, die ihr sagt, wie es geht, sondern als Vertrauensperson, Support und Mut-Macher. Sie ist mein Spiegel. Zeigt mir sehr klar und fokussiert, was gerade los ist. Diese wundervolle Basis, die wir jetzt haben, möchte ich gern erhalten.

Und ich möchte weiter lernen, das Leben noch besser verstehen.



Was wir bewegen können

In den letzten Jahren sind mir Menschen begegnet, die viel in meinem Denken und Handeln verändert haben. Einige wissen es wahrscheinlich nicht einmal. 

Julia Zimmermann-Schlosser und Iris Wangermann zum Beispiel haben mir bewusst gemacht, welchen Einfluss die Familie und dort vorhandene Erfahrungen auf die nachfolgenden Generationen haben. Das hat mir wiederum geholfen, meinen Frieden mit meiner Geschichte zu machen. Stichwort: “Deine Mutter, dein Vater, sind auch nur Kinder ihrer Eltern”.

Mein Kletterpartner Peter, wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen, aber auch er hat mich sehr geprägt. Er hat mir in vielen Punkten die Augen geöffnet und mich perfekt “gespiegelt”. Um zu erkennen, worum es wirklich geht und wo ich mich in Tag- oder Albträumen verrenne, statt einfach mal realistisch an die Sache zu gehen.

Sigrun Gudjonsdottir … ich habe wenig Worte. Wenn es ein Bild für Role Model für mich gibt, dann dieses. Sigrun ist tough, für manche zu tough. Aber sie hat mir den “Arschtritt” gegeben, den ich gebraucht habe. Ich bin in den letzten Jahren inside Somba so sehr gewachsen. Ohne sie und ihr Programm würde ich wahrscheinlich trotzdem schreiben, aber eben nicht mehr. Sie hat mir den Mut gegeben, online sichtbar zu sein. Und hey, sie ist auch keine 20 😉 

Natalie Hewett, mittlerweile CEO bei Sigrun. Wir haben uns vor einigen Jahren innerhalb von Somba kennengelernt. So seltsam das klingen mag, aber gefühlt ist sie immer da, wenn ich mal wieder komplett aus dem Ruder laufe, alles in Frage stelle. Warm und supportive. 

Mia, die diese Blogchallenge ins Leben gerufen hat. Fühle ich mich als Mentorin der neuen Zeit? Bin ich ihre Zielgruppe? Nein. Dafür bin ich zu sehr das Kind meines Opas. Was ich anfassen kann, ist real, alles andere übersteigt mein Denkvermögen. Aber auch sie hat mich inspiriert. Denn hey, stell dich mal hin mit Ü40 und ruf eine Bewegung ins Leben. Egal, was für Stolpersteine da kommen. Augen zu und durch. Mia hat eine Mission, fühlt sie, lebt sie. So wie ich. 

Wir alle wollen Frauen dabei unterstützen, ihren Wert im Leben zu erkennen, jenseits der reinen Mutterrolle. Da geht viel mehr. 

Und genau darum geht es doch. Eine sinnvolle Aufgabe, etwas, wofür es sich lohnt, älter zu werden. Selbst wenn der Spiegel nicht mehr so gnädig ist. 

Aber ganz ehrlich? 

War es das jemals?

Das sind meine Gedanken, wenn es ums Thema 50+ geht. Wie geht es dir damit? Was empfindest du? Wenn du magst, nimm doch selbst noch an der Blog-Parade teil. Alle Details findest du hier.

 Ich würde mich freuen, von dir zu lesen 🙂

3 Antworten

  1. Liebe Ina,
    Was soll ich dir darauf schreiben? Aus deiner bevorstehenden 50+ ist bei mir schon deutlich 70+++ geworden. Und immer noch die gleichen Gedanken und Überlegungen!
    Das Leben und die Gedanken die wir uns machen bleiben die gleichen. Ich frage mich nur: was passiert mit 80++++? Frage ich immer noch? Will mir mein Umfeld dann wieder vorschreiben wie ich zu leben habe? Oder haben sie endlich kapiert, dass ich sowieso mein Ding mache?
    Mach deine 50+ und ich meine 75+ und wir sprechen uns wieder! ( Gerne auch früher!)
    Deine Heike

  2. Sehr schöne offene Worte,
    wie so oft feingeschliffen erzählt
    und um mal eine Sorge zu nehmen, nicht für alle Männer gilt, bei Frauen über 50 ist der Lack ab.
    Eben: “Weil sie jung im Geiste geblieben sind”

    Herzlich
    Dirk

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