Was erfÀhrst du in diesem Beitrag?
Du willst mit Social Media mehr Reichweite und Sichtbarkeit fĂŒr Dich und Dein Unternehmen? Dann solltest Du die folgenden acht Fehler tunlichst vermeiden!
1. Du verkaufst
Warum bist Du auf Social Media mit deinem Online Business unterwegs?
Stopp â ich meine jetzt nicht in Hinsicht auf Dein Unternehmen. Ich meine ganz privat.
Nochmal neu: warum nutzen die Leute Facebook, Instagram oder Youtube?
Wollen Sie Werbung sehen, shoppen? Wohl eher nicht. Social Media wird zum Austausch genutzt. Hier schauen wir rein, wenn wir Langeweile haben oder den neuesten Klatsch aus dem Kiez lesen möchten. Wir folgen unseren Idolen und informieren uns ĂŒber Hobbies.
Wenn Du also auf Deinem Profil ein Angebot nach dem anderen postest, wirst Du damit gar nichts erreichen. Gib Deinen Followern einen Grund, Dir zu folgen. Gib einen Einblick hinter die Kulissen, unterhalte, whatever. Aber stelle Deinen Umsatz nicht an die erste Stelle.
2. Du verkaufst nicht
Ok, wie jetzt? Erst sollst Du nicht verkaufen und dann doch?
Alles eine Frage der Balance.
Wenn Du Dein Angebot gar nicht zeigst, brauchst Du auch kein Unternehmensprofil. Klar, es geht ja vor allem ums GeschĂ€ft. Und da ist es völlig ok, auch mal zu werben. Aber eben in sehr dezenten MaĂen.
Eine Quote von 20% werblichen Inhalten und 80% anderen Themen wird oft als gut angesehen.
3. Der falsche Zeitpunkt
Postest Du einfach wie es Dir in den Kram passt? Dann vergibst Du immer mal wieder einiges an Reichweite.
Ja, die Zeit entscheidet. Ist ja auch naheliegend. Ăberleg mal: wenn Dein Kunde morgens sein Telefon in die Hand nimmt und den Facebook-Feed durchscrollt, sind da jede Menge BeitrĂ€ge.
Wenn Du nun irgendwann gegen Mitternacht einen Anfall von KreativitÀt hattest, wird dieser wundervolle Beitrag wahrscheinlich nie irgendein Auge erreichen. Da passiert viel zu viel anderes und so landet Deine Arbeit im Nirwana des Feeds.
Wenn Du Angestellte ansprechen willst, ist Montagvormittag auch eher ungĂŒnstig. Da arbeiten die meisten đ
Den perfekten Zeitpunkt findest Du durch Probieren. Nutze Deinen gesunden Menschenverstand â wann könnte Deine Zielgruppe auf Social Media unterwegs sein? Genau dann solltest Du Deine BeitrĂ€ge einstellen. Und Dir dann die Zugriffszahlen und Interaktionsraten anschauen, vergleichen und optimieren.
4. Cat Content

Du denkst, Du darfst nur relevante und ernsthafte BeitrÀge posten, um seriös zu wirken?
Falsch.
Es ist völlig ok, auch mal etwas Witziges oder Unterhaltsames zu teilen. Nur ĂŒbertreiben solltest Du es nicht.
Die Leute sind auf Social Media unterwegs, um sich zu informieren und eben auch, um SpaĂ zu haben, zu schmunzeln.
Achte einfach darauf, irgendwie einen Bezug zu Deinem Thema hinzukriegen. Dann ist auch das niedliche Katzenvideo ok.
5. Ein Post alleine reicht nicht
Du bringst regelmĂ€Ăig neue, tolle, inspirierende BeitrĂ€ge raus.
Du planst sie vor, damit Du die idealen Zeiten erwischst. Alles schön und gut.
Ist aber nur ein Drittel der Miete. Denn Social Media ist vor allem eines: sozial.
Es geht um Interaktion.
Wenn jemand auf Deinen Beitrag reagiert und dann gar keine Reaktion kommt, wird er eventuell enttĂ€uscht sein. Gehst Du aber in den Dialog, bindest Du so Deine Follower und Kunden. Sie fĂŒhlen sich wahrgenommen, das gibt Pluspunkte!
Und: Deine BeitrÀge werden immer nur einem Teil Deiner Follower angezeigt. Je weniger Interaktion erfolgt, umso geringer ist diese Rate.
Also: wenn Dein Beitrag online geht, solltest Du die kommenden 3 bis 4 Stunden schon ein Auge auf Deinen Account haben. Denn wenn Du auf Kommentare und Co zeitnah reagierst, freut sich der Algorithmus.
Facebook geht dann davon aus: Hey, da passiert was: also zeigen wir das mal ein paar mehr Leuten.
Und genau das wollen wir ja đ
6. Immer mal ein bisschen
Du meinst, Du hast nicht soviel zu erzÀhlen? Oder Du findest nur hin und wieder mal Zeit, etwas zu posten?
Kannste so machen, wird aber nix bringen.
Wenn Du sichtbarer werden möchtest, ist RegelmĂ€Ăigkeit, KontinuitĂ€t das A und O. Ich merke das selbst immer wieder. Falle ich unter meine geplante Beitragsfrequenz, sinkt auch meine Reichweite.
Du weiĂt nicht, was Du schreiben sollst? Du kriegst keine RegelmĂ€Ăigkeit rein? BeschĂ€ftige Dich einmal mit einem Themenplan und den verschiedenen Tools, die Dich bei der Planung unterstĂŒtzen.
7. Alles dreht sich nur um Dich
Das mit der Interaktion hast Du verstanden? Immer schön antworten, wenn auf Deine BeitrÀge etwas kommt.
Das reicht aber nicht.
Du solltest Dir auch die Zeit nehmen, auf anderen Accounts zu stöbern und dort zu schreiben.
So erweiterst Du Deinen Horizont immer ein bisschen, lernst andere interessante Leute kennen und zeigst Dich nebenbei auch noch.
Das muss Dich nicht extrem viel Zeit kosten. Eine halbe Stunde am Tag ist schon perfekt. (Und die stöberst Du doch sicher eh schon privat auf Instagram đ)
8. Der gleiche Inhalt fĂŒr verschiedene KanĂ€le

Es spricht nichts dagegen, Inhalte wiederzuverwenden. Achte aber darauf, die BeitrÀge auf den jeweiligen Kanal anzupassen.
Instagram bietet ja die Option, dortige BeitrĂ€ge direkt auch in Facebook zu teilen. Das wĂŒrde ich lassen. Denn dann teilst Du die Hashtags gleich mit. Und die braucht Facebook nun nicht unbedingt.
Nimm Dir die paar Minuten Zeit, den Text jeweils anzupassen. Auf Facebook darfst Du auch mal lĂ€nger werden, fĂŒr Instagram genĂŒgen oft schon ein paar Zeilen.
Jeder Kanal hat seine Eigenheiten, die solltest Du beachten. Das wirkt dann auch professioneller und nicht âschnell-schnellâ.
Du möchtest sinnvoll auf Social Media posten?
Dann schau doch mal in meinem Kurs „Content 2 Go“ rein. Hier kannst du Schritt fĂŒr Schritt deinen gesamten Content fĂŒrs Jahr planen. So, dass die Themen wirklich auf dein Thema einzahlen und dir Sichtbarkeit bringen.



