Wenn einer eine Reise tut …

Fünf Tage Irland – eine kleine Rundreise

Irland reizt uns als Reiseziel schon seit mehreren Jahren. Nachdem unsere Freunde vor Ort zum wiederholten Male fragten, wann wir denn mal vorbei kämen, stand der Entschluss fest. Wir fahren auf die grüne Insel.

Eine Woche Zeit, möglichst viel sehen und trotzdem Zeit zum Luftholen haben – das war unser Plan. Was daraus geworden ist, erzähle ich im folgenden Blogbeitrag.

Für die ganz Ungeduldigen unsere Route: Dublin, (Killarney fiel leider aus), Limerick, Cork, Dublin.

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt

Ich komme ja ursprünglich aus der Reisebranche. Deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Planung für unseren Trip zu übernehmen. Der Mai gehört in Irland schon zur Hauptsaison, daher wollen wir auch kein Risiko mit den Unterkünften eingehen und haben größtenteils vorgebucht. Dass die Reise aber schon mit einer ersten großen Hürde starten würde, war so nicht zu erwarten.

Unser Flug gen Dublin soll Freitag Abend ab Berlin Tegel starten. Das gute daran – man kann sich den Tag ohne Hektik auf den Trip vorbereiten, noch mal alle Blumen gießen und dann in Ruhe zum Flughafen anreisen. Es ist ja Urlaub und soll nicht gleich am Anfang in Stress ausarten.

Klappt alles wunderbar, wir sind überpünktlich da. Es gibt nur ein Problem: Auf der Anzeigetafel prangt in großen Lettern „cancelled“. Der Flug wurde gerade gestrichen.

Und was nun?

Hotel ist gebucht, der Trip genau durchgeplant, wir haben nicht viel Spielraum.

Bevor wir uns aber darüber den Kopf zerbrechen, heißt es erstmal umbuchen und klären, wo wir die Nacht bleiben können.

Am Schalter von Aer Lingus ist – milde beschrieben – die Hölle los. Eine einzelne, völlig überforderte Mitarbeiterin versucht, eine ellenlange Schlange zu bearbeiten. Nach anderthalb Stunden ohne Bewegung dann die Auskunft, dass die Morgenmaschine auch schon ausgebucht sei und als Alternative nur noch der nächste Nachtflug am Folgetag möglich wäre. In diesem Moment bin ich für zwei Dinge dankbar: dass mir so etwas als Reisebegleiterin nie mit einer Gruppe passiert ist und dass ich weiß, wie ich reagieren kann.

Also Bestätigung und Hotelgutschein vom Schalter geben lassen und flink per Handy Alternativflug für den Folgetag mit RyanAir buchen, solange dort noch Plätze sind. Alles weitere können wir später regeln.

Statt also Dublins Pubs unsicher zu machen, sitzen wir den ersten Abend mit einer bunt gewürfelten Truppe im Flughafenhotel. Zumindest das Essen ist gut und von der Airline bezahlt. Trotzdem haben wir uns den ersten Abend anders vorgestellt.

Ein Abend in Dublin – es geht gleich gut los

Der Flug geht am späten Nachmittag von Schönefeld. Also einmal quer durch die Stadt und dann die Zeit bis zum Abflug rumkriegen. Mit der Sonne auf der Nase und einem Alster sowie unserem Reiseführer als Einstimmung ist das aber kein Problem. 

Der Flug ist ruhig und unspektakulär. Als wir von oben dann die Bucht von Dublin erkennen, kommt doch ein bisschen Aufregung dazu. Nun wird es ernst! 

Eigentlich war ja die direkte Weiterreise geplant, aber ab 20.00 Uhr geht keine Bahn mehr und so sitzen wir in Dublin fest. Eine tolle Überraschung: unser ursprünglich gebuchtes Hotel in Killarney hat uns nach einer ausgesprochen freundlichen E-Mail-Konversation kostenfrei aus dem Vertrag gelassen. Bei No-Show überhaupt nicht selbstverständlich. Ein klasse Kundenservice! Und dank Booking.com war es kein Problem, noch kurzfristig ein Zimmer in Dublin zu buchen. Also rein ins Taxi und ab in die City.

Soviel Aufregung macht hungrig. Im Hotel ist um 21.00 Uhr Küchenschluss, also raus auf die Straße und los zur Nahrungssuche. Wir sind kaum ein paar Schritte gegangen, als aus einem Pub Live-Musik zu hören ist. Wie zu erwarten an einem Samstag-Abend ist der Laden gerammelt voll. Mit etwas Glück erwischen wir trotzdem einen Platz in einem der hinteren Räume. Essen gibt es auch noch und dann endlich, das obligatorische Pint of Guinness! 

Wie wir im Nachhinein feststellen, zählt The Celt zu den Top Locations in Dublin. Und das zu Recht! Der Pub fasst mit mehreren Nebenräumen wirklich viele Gäste, ohne dass man sich aufs Abstellgleis gestellt fühlt. Der Service klappt und selbst Gruppen kommen hier gut unter. Überall ist Musik zu hören. Im Vorderbereich steppt so richtig der Bär.

Die Band an diesem Abend besteht aus drei jungen Männern, vielleicht knapp Anfang/Mitte 20, die mit so viel Leidenschaft und Lust an der Musik spielen, dass sie alle anderen im Raum mitreißen. Wir sind begeistert, so kann es weitergehen!

Schwarzes Gold – Guinness Storehouse und ein bisschen Kultur

Durch den ersten fehlenden Tag müssen wir umdisponieren. Killarney wird leider gestrichen. Es geht direkt weiter nach Limerick. Wichtiger Zwischendurch-Tipp für Backpacker – anders als in Deutschland gibt es in Irland auf den Bahnhöfen keine Möglichkeit, sein Gepäck zu lagern. Man ist also gezwungen, Sack und Pack ständig mitzunehmen.

Da uns in Dublin noch Zeit bleibt, ziehen wir trotzdem kurz entschlossen zum Guinness Storehouse. Ich muss ja mal gucken, wo mein Lieblings-Stout gebraut wird. Hier alle Eindrücke festzuhalten, würde den Rahmen sprengen. Nur soviel: ja, es ist eine der klassischen Touristenattraktionen in Dublin. Und ja, es lohnt sich trotzdem voll und ganz. Wir haben knapp anderthalb Stunden für das Museum geplant. Als wir wieder rauskommen, sind über drei Stunden vergangen. Ganz viel Input und Geschichte, multimedial und für alle Sinne aufbereitet. Und das Branding klappt auch wunderbar. Wenn man am Ende die Skybar mit fantastischem Blick über Dublin erreicht, gibt es gar keine Frage, welches Getränk geordert wird!

Im Bahnhof gibt es dann noch eine kleine Überraschung. Dublin Heuston ist als Hauptstadtbahnhof sehr übersichtlich und sauber. Und direkt vor dem Übergang zu den Gleisen steht ein Klavier. Jeder, der möchte, kann hier spielen. Diese Gelegenheit lässt sich Lena natürlich nicht entgehen. So ein bisschen Kultur on the go hat was. Das könnten wir in Deutschland auch öfter mal vertragen.

Übers Land zu den Cliffs und zum Burren

Wer Irland besucht, muss die Cliffs of Moher gesehen haben. So sagt man. Normalerweise tue ich mich immer schwer bei solchen Aussagen. Oftmals sind die offiziellen Highlights so überlaufen und kommerzialisiert, dass der eigentliche Zauber verloren geht. Aber wenn wir schon mal da sind, schauen wir uns das natürlich an.

Um den Stress der kleinen Nebenstraßen zu sparen, buchen wir kurzerhand einen Tagesausflug zu den Cliffs und zum Burren. Vorteil: der Fahrer erzählt unterwegs viele lustige und interessante Anekdoten (z. B. wie eine Autobahn nach zähem Ringen endlich fertig gebaut werden konnte, nachdem sichergestellt war, dass ein „Feenbaum“ stehen bleiben konnte. Nicht nur die Isländer sind offenbar vorsichtig mit unseren unsichtbaren Mitbewohnern). Nachteil – die Straßen sind eng und mit Bus gefühlt noch enger. Ich bin froh, als wir aussteigen. 

Die Cliffs sind umwerfend, beeindruckend, ergreifend. Die Nebelschwaden, die von der See heraufziehen, geben zwischendurch immer wieder den Blick auf die Steilküste frei und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Wer ein gutes Auge oder ein Fernglas hat, entdeckt in den Felsnischen nicht nur Möwen und Co., sondern auch Puffins – die etwas tollpatschig wirkenden Papageientaucher. Im Schutz der Cliffs bauen sie ihre Nester und werden von den Touristen oberhalb nicht weiter gestört.

Das Besucherzentrum mit Infos ist zurückhaltend in die Hügel gebaut und passt sich so gut in die Szenerie ein. Wir hätten gerne mehr Zeit gehabt, anderthalb Stunden reichen hier nicht wirklich. Aber das ist eben der Nachteil bei solchen Tagestouren.

Zweite Station an diesem Tag soll der Burren sein. Wie in unseren Reisebeschreibungen immer so schön beschrieben: ein Karstgebiet, das mit seiner Schroffheit und sprödem Charme begeistert.

Leider ist unser Halt ziemlich kurz, wir bekommen also nur eine grobe Idee von der Region. Endlos wirkt das zerklüftete Sandsteinmassiv, das sich vom Horizont bis zum Meer erstreckt. Zwischen den grauen Brocken immer wieder kleine bunte Tupfen – die Wüste lebt! Unzählige Pflanzen haben hier ihr Zuhause, davon auch viele seltene Exemplare. Wir sind begeistert. Und dabei haben wir die vielen historischen Plätze aus grauer Vorzeit noch nicht einmal gesehen, die sich hier dicht an dicht drängen. Also unbedingt deutlich mehr Zeit einplanen!

Ein kurzer Halt noch am Bunratty Castle – eine der wohl bekanntesten Burgen in Irland. Die Prominenz ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass sie sehr praktisch direkt an der Autobahn und in Flughafennähe liegt. Hier beschleicht mich ganz klar das Gefühl – es gibt sicher spannendere Gemäuer. Das ist mir zu touristisch aufgezogen.

Es ist Montag Abend. Aber da wir nicht zu Hause sind, haben wir Hoffnung, doch eine Bar oder ein Restaurant zu finden, das geöffnet ist. Und wir haben Erfolg. Im Cobblestone Joe’s fühlen wir uns sofort wohl. Die Pizza ist eine Offenbarung und die Atmosphäre im glasüberdachten Innenhof traumhaft. Aber leider keine Live-Musik, also ziehen wir weiter. Und erleben kurz darauf, warum den Iren so viel Lebensfreude nachgesagt wird.

Wir betreten kurz nach zehn einen ziemlich großen, relativ leeren Pub. Die Band ist noch im Aufbau begriffen. Schauen wir mal, was das so wird. Es wird langsam voller. Dann geschieht etwas, was uns die Sprache verschlägt: es läuft noch die Einspielermusik: Toto – Afrika. Und auf einmal ist die Tanzfläche innerhalb von Sekunden voll. Mit lauter jungen, extrem aufgehübschten Leuten, die lauthals mitsingen und feiern. Zu Toto, zu Afrika. Der Originalversion aus den 80ern.

Und genauso bleibt es. Keine Spur von Norddeutschem Halbkreis (für diejenigen, die diesen Begriff nicht kennen – das ist ein Phänomen bei Live-Konzerten, wo das Publikum sehr darum bemüht ist, nur nicht zu dicht in Richtung Bühne zu kommen. Nicht, dass man noch tanzen muss. Also stehen alle brav im Halbkreis 20 Meter von der Bühne weg und die Band oben verzweifelt innerlich). 

Vorsichtshalber checke ich mein Telefon – ja, es ist tatsächlich Montag Abend, kein Feiertag, keine Ferien, einfach nur ein normaler Montag. Nach einer guten Stunde wird es Zeit für uns zu gehen. Soviel Input, soviel Spaß, soviel positive Energie. Auf dem Weg zum Hotel stellen wir fest, hier müsste man leben!

Cork und ein paar Insights

Auf der Fahrt nach Cork verändert sich die Landschaft. Es wird immer hügliger und tatsächlich noch grüner.

Überall leuchten knallgelb dichte Ginsterbüsche. Am Bahnhof erwartet uns schon Dajana.

Wir haben uns vor ein paar Jahren beim Campen in Deutschland kennengelernt. Dajana lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn seit einigen Jahren in einem Vorort von Cork. Es gibt viel zu erzählen, aber der Abend ist ja noch lang.

Zuerst nimmt uns Dajana mit zum Sportplatz der Grundschule. Dort ist dienstags Hurling für die Jüngsten angesagt. Dieses wirklich schnelle Spiel ist in Irland Nationalsport. Es ist eine Freude zu sehen, mit welchem Elan und welcher Begeisterung die Kids über den Platz flitzen. 

Anschließend gibt es noch eine Überraschung für uns. Viel Zeit für Besichtigungen bleibt uns ja nicht, daher hat Dajana sich etwas Besonderes für uns überlegt.

Wir fahren ein paar Kilometer aufs Land und halten vor einer alten Abtei. Ein Stück entfernt lugt zwischen Bäumen und Sträuchern die Ruine eines Castles hervor. Näher dran wirkt das ehemals 5-stöckige Gebäude sehr beeindruckend. Es ist teilweise verfallen, die Treppen sind aber noch stabil und in Schuss und so entschließen sich Lena und Dajana zu einem Aufstieg.

Ich erkunde derweil die Außenanlagen. Die Aussicht von oben ist fantastisch. Weit geht der Blick übers Land. Ein Stück entfernt entdecken wir die überwucherte Ruine eines alten Herrenhauses. Und alles das ohne Souvenirshop und Touristengruppen.

Aber das ist noch nicht alles. Wir gehen zurück zur alten Abtei und schauen uns dort auch noch ein wenig um. 

Die Kilcrea Friary wurde 1465 von Franziskaner-Mönchen gegründet und diente lange als Kloster. Wie auch bei uns üblich, wurden die angesehenen Bewohner der Region innerhalb des Kirchenschiffes beigesetzt. Diese Tradition hat sich hier aber noch etwas ungewöhnlich fortgesetzt.

Nachdem das Kloster nicht mehr genutzt wurde, verfielen die Gebäude und so stehen heute nur noch die Mauern. Und dazwischen jede Menge Grabsteine – teilweise älter als 300 Jahre. Manche sind schon komplett verwittert, andere wirken relativ neu. Heiliger Grund und Friedhof in einem. Im alten Glockenturm haben es sich Rabenvögel gemütlich gemacht und ihre Nester gebaut.

Durch die Stille und das ganze Drumherum strahlt der Ort einen morbiden Charme und doch gleichzeitig Frieden aus. Wir sind verzaubert. 

Danke, Dajana, dass du uns dieses Kleinod gezeigt hast!

Abends, in geselliger Runde, erhalten wir auch noch die Erklärung für das Phänomen am Vorabend bzw. warum die Iren insgesamt so sehr auf handgemachte Musik abfahren. 

Sie sind irgendwie alle verschwägert, verschwiegert und über hundert Ecken miteinander verwandt. Die Familien sind weit verzweigt, oft sehr groß und halten trotzdem eng zusammen. So ist es normal, dass sich zu jeder Taufe, jedem Geburtstag und jeder Hochzeit die gesamte Familie trifft und gemeinsam feiert. Dort wird aber nicht – wie bei uns – der DJ engagiert, der vielleicht lustlos die neuesten Schlager auflegt. Im Laufe des Abends holt einer die Gitarre raus, der nächste die Flöte und es wird gesungen und gemeinsam Musik gemacht. Traditionelle Musik gehört zum Leben dazu wie das Glas Bier auf dem Tisch. Und so ist Folk tatsächlich bei Jung und Alt beliebt.

Last but not least – die volle Packung Dublin

Für die letzten zwei Nächte habe ich uns eine besondere Unterkunft organisiert. Dublin selbst ist ja für hohe Hotelpreise bei bedingter Qualität bekannt. Unser Anreisehotel hat dieses Vorurteil auch mehr als bestätigt.

Umso mehr freuen wir uns auf die Übernachtung auf einem Hausboot. Dublin Barge Hire ist einer von mehreren Anbietern, die alte Lastkähne gemütlich ausgebaut haben und vermieten. Die Boote liegen in den alten Kais, einem Areal von Dublin, das fußläufig von der Innenstadt zu erreichen ist, gerade sehr modern ausgebaut wird (Facebook hat hier u. a. seine Zentrale) und trotzdem wunderbar ruhig ist.

Unser Boot ist so gemütlich und schnuckelig, dass wir, angekommen, nur noch fix beim Italiener zum Essen sind und danach an Bord entspannt den Abend ausklingen und die letzten Tage Revue passieren lassen. 

Alle Sehenswürdigkeiten von Dublin an einem Tag abzuhaken, ist eine Illusion. Wir nutzen also unseren letzten Tag, um uns erst einmal einen groben Überblick zu verschaffen und wollen dann entscheiden, was wir genauer in Augenschein nehmen. Perfekt dafür ist der Hop-On-Hop-Off-Bus, der in einer großen Runde ein Mal an allen wichtigen Stationen vorbei fährt und dabei mittels Audiotour viele Informationen gibt. Das Verkehrsaufkommen in der Innenstadt und die Unmenge Touristen machen auch deutlich, warum man spätestens hier das eigene Auto stehen lassen sollte. 

An der Bank of Ireland, einem imposanten Bau, der ursprünglich als Parlamentssitz diente, steigen wir aus.

Von hier ist es nur ein Katzensprung zum Trinity College. Das College ist eine der ältesten Universitäten der Welt. Der Campus gehört definitiv zu den schönsten. Zwischen all den Touristen, die allein schon für das berühmte Book of Kells hierher strömen, wuseln fleißige Studenten. Trotzdem wirkt die Anlage nicht überlaufen oder unentspannt. Wenn man also die Warteschlange zum Book of Kells erfolgreich gemeistert und in der dazu gehörigen Ausstellung einen Eindruck von diesem jahrhundertealten Meisterstück der Buchkunst bekommen hat, kann man sich gegenüber im Unigebäude einen leckeren Kaffee holen und auf dem Rasen die Sonne und ein bisschen Uni-Feeling genießen.

Wir laufen weiter und treffen in einer Seitenstraße auf ein Dubliner Original. Na gut, auf ein Denkmal. In Bronze gegossen steht hier Molly Malone und preist ihre „cockels an‘ mussels“ an. Das größte Denkmal ist aber sicher das ihr gewidmete Volkslied, das unter anderem durch die Dubliners Weltruhm erlangte und bei keiner Live-Session fehlen darf.

Ein Ziel steht noch auf unserer Bucket List, besser auf Lenas. Sie möchte unbedingt noch zum Hardrock Café. Das liegt praktischerweise im Bezirk Temple Bar, den ich mir gerne noch anschauen möchte. 

Dieser Teil der City wird als die Partymeile gefeiert. Hier reihen sich diverse Pubs und Bars dicht aneinander und abends ist hier kaum ein Durchkommen. Wir sind am Nachmittag unterwegs und legen natürlich auch einen Stopp in der namensgebenden Temple Bar ein. Es ist zwar voll, trotzdem ist es kein Problem, einen Platz am Tresen zu ergattern. 

Drinnen verstehe  ich, warum es heißt, man solle hier mindestens einen Drink nehmen und die Atmosphäre genießen. Die Live-Musik ist klasse, die Räume gemütlich und urig und das Publikum sehr angenehm, wenn auch überwiegend aus Touristen bestehend. 

Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es abends hier wirklich voll wird. Da würde ich wohl eher auf einen Pub auf der nördlichen Seite der Liffey wechseln. Dort ist die Chance auch höher, mit Ur-Dublinern ins Gespräch zu kommen.

Ach ja, das Hardrock Café haben wir gefunden, nur leider geschlossen, wegen Umbaus. 

Wir müssen wohl also noch einmal herkommen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.