Blogs sind tot. Es lebe Social Media ?!?!?

Bloggen macht noch immer Sinn

Facebook, Instagram und Twitter nehmen immer mehr Raum bei der privaten und auch geschäftlichen Internetnutzung ein. Social Media Marketing ist das große neue Ding. 

Bedeutet das das Aus für den klassischen Unternehmensblog? Kann man sich die Arbeit, die ja in langen und gut recherchierten Artikeln steckt, sparen? Liest ja eh keiner mehr?

Kurz und knapp – Blogs sind und bleiben wichtig. Social Media kann Dein Unternehmensmarketing unterstützen, auf Deinen eigenen Blog solltest Du trotzdem auf keinen Fall verzichten. Im folgenden Artikel gebe ich Dir fünf gute Gründe, Deinen Blog nicht zu vernachlässigen.

1. Der Blog als Besucher-Magnet

Deine Website ist dein „Geschäft“ im Internet. Egal, ob Du einen Online-Shop betreibst oder die Seite nur der Werbeauftritt für Deine Kunden ist – nichts ist langweiliger, als ein Laden, in dem immer die gleiche Wurst im Schaufenster hängt. 

Wenn Du Deine Kunden davon überzeugen willst, regelmäßig vorbei zu schauen, brauchst Du Inhalte. Und dafür ist ein Blog perfekt. Hier kannst Du neue Produkte vorstellen, aus dem Arbeitsalltag erzählen oder Anwendungshinweise geben. 

Wichtig ist, dass es eine klare Linie gibt und Du Deinen Lesern einen Mehrwert bietest. Finden Deine Kunden im Blog regelmäßig spannende Themen, freuen sie sich sogar, wenn sie per Newsletter über einen neuen Beitrag informiert werden. 

Gleichzeitig sind neue Blogbeiträge super Aufhänger für Deine Social-Media-Aktivitäten. Stellst Du regelmäßig neue Artikel auf Deiner Seite online, musst Du nicht ständig überlegen, welche Blume Du nun wieder pittoresk auf Instagram posten sollst. 

2. Blogs als SEO-Zugpferd

Deine Kunden finden Dich auf Google noch gar nicht? Auch dabei kann Dir ein gut gepflegter Unternehmensblog helfen. 

Google möchte seine Nutzer glücklich machen. Nein, nicht die Werbetreibenden, die fleißig Anzeigen schalten, sondern die Millionen Leute, die die Suchmaschine täglich nutzen, um Informationen zu erhalten. 

Schaffst Du es, mit Deinem Blog die wichtigsten Fragestellungen für Deine Zielgruppe zu beantworten, belohnt das Google mit einer höheren Wertung. 

Oft macht es Sinn, nicht die eigentliche Website auf SEO zu optimieren, sondern einzelne Blog-Beiträge richtig zu optimieren und damit zu pushen.

So kann ein einzelner Blogbeitrag, der richtig Reichweite erzielt, Deine ganze Seite im Ranking nach oben ziehen. Google rechnet nämlich damit, dass Du neben diesem einen beliebten Artikel auch sonst Inhalte mit Mehrwert bereit stellst.

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Zeige, dass Du Experte für Deinen Bereich bist!

3. Bloggen für Deinen Experten-Status

Seien wir ehrlich. Natürlich will keiner endlose Bleiwüsten nach gesuchten Informationen durchforsten. 

Andererseits: wem traust Du eher Fachwissen zu: jemandem, der täglich auf Instagram zwei Sätze und 20 Hashtags postet, oder demjenigen, der ein Thema ausführlich und mit allen Details erklärt?

Facebook und Co. sind für längere Beiträge eher nicht geeignet – ein Blog schon. Hältst Du Dich an die Regeln fürs weboptimierte Schreiben (Struktur in den Texten, verständliche Sprache, Bilder und Grafiken zur Unterstützung und Auflockerung), dann werden Deine Blogbeiträge gerne gelesen. Selbst wenn sie mehrere Seiten lang sind.

 Hier kannst Du zeigen, dass Du weißt, wovon Du sprichst. Nutze diese Möglichkeit!

 Im Idealfall finden andere Nutzer Deinen Beitrag so interessant, dass sie ihn weiterempfehlen und auf der eigenen Seite verlinken. Und das ist wieder super für Deinen Google-Rank.

4. Dein Blog gehört Dir!

Was soll das denn jetzt heißen? 

Ganz einfach – Dein Blog befindet sich auf Deiner Website. Du hast in der Hand, was dort geschieht und gepostet wird. 

Facebook, Instagram und Co. sind anders. Hier haben die entsprechenden Unternehmen das Sagen. Es kommt immer wieder vor, dass Seiten abgeschaltet oder gesperrt werden, selbst wenn kein Regelverstoß vorliegt. 

Dumm, wenn Du Dich dann nur auf diesen Kommunikationskanal konzentriert hast. Verkaufst Du rein über Social Media, können ein paar Tage „offline“ eine Katastrophe sein. 

Erhalte Dir Dein Zuhause und die Kontrolle über Deine Inhalte. 

Vorhängeschloss für Sicherheit
Mache Dich unabhängig von Social-Media-Plattformen

5. Blogs zur Mitarbeiterbindung

Kann man mit einem Blog Mitarbeiter binden oder neue gewinnen? Unbedingt! 

Wenn Du kein Einzelkämpfer bist, solltest Du Dir Mitstreiter beim Bloggen suchen. Wenn Du Deine Leute mit ins Boot holst, wird der Blog durch unterschiedliche Blickwinkel interessanter. Wer selbst veröffentlicht, ist stolz auf seinen Text. Und es zeigt Wertschätzung – ein hohes Gut im Arbeitsalltag. 

Wer sich fragt, ob er bei Dir anfangen will, wird sicher auch auf Deiner Seite stöbern. Durch den Blog kannst du ein klareres, persönlicheres Bild von Deinem Unternehmen zeichnen. Und Du zeigst, dass Du nicht in der Steinzeit stehen geblieben bist, sondern Online-Marketing verstehst.

Tischkicker
Lass Dein Team bloggen!

Fazit

Wichtig ist der Blickwinkel. Schreibe nicht für Dich, sondern für Deine Leser, Deine Kunden. 

  • Wo sind ihre Interessen? 
  • Was wollen sie wissen? 
  • Wonach suchen sie bei Dir auf der Seite?  

Es ist toll, wenn Du Deinen neuen Mixer mit allen technischen Details vorstellen kannst und Du Dich über das Turbo-Mahlwerk freust. Leser gewinnst Du aber, wenn Du am Beispiel zeigst, was das Wundermaschinchen kann und wie es gereinigt wird. Das steht nämlich nicht in der Anleitung und Anneliese Kleinschmidt sucht genau diese Information.  

Fazit: Totgesagte leben länger! 

Blogs sind und bleiben fester Bestandteil der Online-Welt. Und das ist auch gut so. Nutze ihre Vorteile für Dich und Dein Unternehmen. 

Und wenn es am Schreiben hapert, hol Dir Hilfe. Mehr Informationen, was einen guten Blogbeitrag ausmacht, findest Du unter Besser Schreiben.

Was denkst du?

Gehören Blogs noch zum guten Marketing-Mix oder liest eh keiner mehr so lange Beiträge?

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